Entscheidung für WordPress

Eine Entscheidung für WordPress wird meistens auf Empfehlung getroffen. WordPress (WP) ist ein sehr bekanntes Content-Management-System, mit dem sich recht schnell funktionale und – je nach Betreiber – künstlerisch wertvolle Webseiten erstellen lassen. Die Anzahl der zur Auswahl stehenden Themes ist riesig und es kommen noch zahlreiche mehr oder weniger nützliche Plugins/Addons hinzu.

Nutzer von WordPress

Die meisten Webseitenbetreiber, die sich dazu entschieden haben, ihre Webseite mit WP zu betreiben, haben sich zuvor viele Gedanken gemacht. Oftmals mussten sie vorher schlechte Erfahrungen mit Baukastensystemen sammeln oder hatten sich in die Anhängigkeit von Websiteentwicklern begeben.

WordPress ist immer im Wandel, ohne dabei von den Betreibern Programmierkenntnisse abzuverlangen. Zahlreiche Entwickler arbeiten stetig daran, WordPress schneller und sicherer zu machen. Mit WordPress 5.5 ist ihnen wieder ein großer Sprung gelungen. WordPress ist für Betreiber so attraktiv, weil keinerlei Programmierkenntnisse erforderlich sind. Wer sich eine Webseite „basteln“ lässt, braucht nicht mehr viel zu können. Wenn man halbwegs gute Sätze formulieren kann, dann stehen die Chancen sehr gut, eine eigene Webseite mit WP betreiben zu können.

Aktive Webseiten, sogenannte Blogs, brauchen Beiträge zu bestimmten Themen. Statische Webseiten hingegen nur eine einmalige Einrichtung und Aktualisierungen. Dank WordPress 5.5 kann die Aktualisierung der Plugins automatisch erfolgen.

WordPress als Arbeitgeber

Es gibt leider keine offiziellen Zahlen, aber es dürften zehntausende Menschen sein, die mit WP ihren Lebensunterhalt verdienen. Entwicklung von Themes und Plugins, aber auch dessen Vertrieb. Webdesigner und Websiteentwickler als Dienstleister. Hinzu kommen Webhoster und natürlich auch Webseitenbetreiber. Auch der WP-Experte gehört zu jenen, die mit WordPress versuchen Geld zu verdinen. Hinzu kommen die immer mehr werdenden Freien Blogger. Dann wären da auch noch die Hacker…

Vielfalt mit WordPress

WordPress ist sehr vielfältig. Sämtliche Farben und Designs lassen sich nach den eigenen Bedürfnissen anpassen. Wer etwas „Besonderes“ haben will, installiert zusätzlich kostenlose oder – wenn‘s besser sein soll – kostenpflichtige Plugins. Dabei sollten gute Englischkenntnisse vorliegen oder es wird eine Übersetzungsseite wie DeepL genutzt.

Alleine im Bereich der Bilderpräsentation gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Karussell, Slideshow, Kacheln, um die eigene Achse drehend, als Hintergrund, Gif-Dateien usw. Und dann auch noch farblich, in der Größe und Anzeigegeschwindigkeit anpassbar.

Hat man sich das Plugin Google-Fonts installiert oder bereits im Themes inklusive, dann stehen einem fast Tausend verschiedene Schriftarten zur Auswahl. Jeder Bereich, wie beispielsweise Überschiften, eigentliche Texte auf Seiten und in Beiträgen, Menü und Sidebar, kann mit einer anderen Schriftart gestaltet werden. Halt alles eine Geschmacksache, aber auch an die eigenen Anforderungen an Lesbarkeit der Texte geknüpft.

Sie entscheiden, ob die Sidebar links oder rechts angebracht ist oder ob es überhaupt eine geben soll. Sie geben vor, wie viele Beiträge auf der Startseite oder eine von Ihnen bestimmte Seite zu sehen sind. Ob Sie ein Logo, ein Headerbild oder auch beides verwenden. Und das alles ohne Programmierkenntnisse. Sie entscheiden durchs Anklicken und WordPress setzt das für Sie um. So einfach ist das!

Sie entscheiden, ob auf Ihrer Webseite Werbung zu sehen ist und an welcher Stelle. Je nach Art der Werbung werden Sie aber Plugins benötigen oder an den richtigen Stellen bestimmte Codes (die werden bereitgestellt) installieren müssen.

Binnen weniger Sekunden (!) kann mit WP das gesamte Erscheinungsbild einer Webseite verändert werden. Man kann mit Farben und Bildern experimentieren, ohne dass einem die Seite abstürzt. Alleine diese Sicherheit / Möglichkeit zu haben, kann ein Grund sein, um sich für WordPress zu entscheiden. Bevor Sie aber Ihre Leser Besucher verwirren oder Ihre Besucher eine leere Seite zu sehen bekommen, sollten Sie neue WordPress-Plugins vorher testen.

Aller Anfang ist schwer

Anfangs kann WordPress frustrierend sein. Man kennt die „Einsteiger-Plugins“ nicht, weiß nicht an welcher Stelle die Farben geändert werden müssen, bekommt Probleme bei der Textgestaltung und die Tutorials auf YouTube sind in der Bildauflösung ähnlich grottenschlecht, wie der Tutor selber. Fehlen dann noch die Englischkenntnisse, gibt man als Anfänger schnell auf.

Wer sich den „Anfangsstress“ ersparen will, der kann unser Angebot bei WP-Einstieg in Anspruch nehmen. Binnen eines Tages wird einem in der Praxis gezeigt, wie man die eigene Webseite gestaltet, mit Plugins bestückt, aktualisiert, Seiten sortiert, Beiträge verfasst und halbwegs gut gegen Angriffe absichert.